Reus Deportiu: Nur noch neun Profifußballer?

Reus Deportiu
Foto: Reus Deportiu

Die Krise beim spanischen Zweitligisten Reus Deportiu spitzt sich weiter zu. Denn drei weitere Akteure haben nun um Freigabe bei dem in finanziellen Schwierigkeiten befindlichen katalanischen Verein gebeten. Damit würden nur noch neun Profispieler verbleiben.

Drei weitere Profispieler wollen Reus Deportiu verlassen

Wie nun bekanntgeworden ist, wollen drei weitere Profispieler den spanischen Zweitligisten Reus Deportiu verlassen. Dabei handelt es sich demnach um Mario Ortiz, Borja Herrera und Miguel Lineares. Die drei Akteure berufen sich auf die nach wie vor nicht erhaltenen Gehaltszahlungen des Klubs. Bekanntlich drücken Reus Deportiu Schulden von mehr als fünf Millionen Euro. Unklar ist noch, wie die aktuelle Situation des Vereins ist, der selbst die erfolgreiche Übernahme durch US-Investoren verkündete. Bereits vor einiger Zeit hatten fünf Spieler den Verein verlassen, da sie mehr als drei Monate auf ihre Gehälter gewartet haben. Wie aus Katalonien berichtet wurde, waren heute Rechtsanwälte der Spieler auf dem Klubgelände gesichtet worden, um die Forderungen nach Vertragsauflösungen der drei Spieler geltend zu machen.

Miguel Linares vor ablösefreiem Wechsel zu Real Saragossa

Wie berichtet wird, gab es trotz der Zusage des bisherigen Präsidenten Joan Oliver keine Zahlungen an die Spieler. Aus diesem Grunde hat Miguel Linares offenbar schon Real Saragossa die Zusage für einen Wechsel bis zum Saisonende gegeben. Doch selbst wenn die drei Spieler den Verein verlassen, kann Reus Deportiu weiterhin in der zweiten spanischen Liga spielen, da immer noch neun Profispieler im Kader stehen und damit die Mindestvoraussetzung gegeben ist. Ob dies aber noch Sinn macht, steht sicherlich auf einem anderen Papier. Noch ist auch unklar, wie die LaLiga auf die veränderte Besitzersituation bei den Katalanen reagieren wird.

Michael Aleman

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Wer Michael Alemán antreffen will, der hat in der Regel nur zwei Möglichkeiten: im Fußballstadion oder aber im Theater! Unser Redaktionsleiter ist nämlich nicht nur begeisterter Fan des runden Leders, sondern auch beruflich auf den Brettern, die die Welt bedeuten, unterwegs.
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