Handball WM 2019 in Deutschland: Spanien überrollt auch Mazedonien

Handball WM 2019 Spanien gegen Mazedonien
Foto: REAL FEDERACIÓN ESPAÑOLA DE BALONMANO

Spanien hat bereits vorzeitig und souverän den Sprung in die Zwischenrunde der Handball WM 2019 in Deutschland geschafft. Der zweifache Weltmeister und amtierende Europameister setzte sich im vorletzten Spiel seiner Vorrundengruppe B souverän mit 32:21 (13:12) gegen Mazedonien durch. Heute steht das Spitzenspiel gegen Tabellenführer Kroatien an.

Spanien nimmt Mazedonien in der zweiten Halbzeit auseinander

In der ersten Halbzeit konnte Mazedonien im Spiel gegen Spanien bei der Handball WM 2019 noch mithalten. Vor den 9.600 Zuschauern in der Olympiahalle in München führten die Südeuropäer „nur“ mit 13:12 zur Halbzeit gegen Mazedonien, das mit Island um den Einzug in die Zwischenrunde als Gruppendritter kämpft. Doch in der zweiten Halbzeit übernahmen die Schützlinge von Jordi Ribera nach und nach das Kommando und zogen davon. Am Ende stand ein souveräner 32:21 Erfolg gegen die Spieler aus dem ehemaligen Jugoslawien. Der Toptorjäger in den ersten drei Begegnungen der Handball WM 2019, Ferrán Solé, steuerte dabei nur einen Treffer zum Erfolg bei. Bester Werfer in dieser Partie war Aleix Gomez mit sechs Toren.

Finale um den Gruppensieg bei der Handball WM 2019

Damit liegt Spanien nach vier von fünf Gruppenspielen auf dem zweiten Tabellenrang in der Gruppe B. Die Iberer bringen es auf aktuell acht von acht Punkten und 123:91 Tore. Dies bedeutet ein Torverhältnis von +32. Kroatien steht an der Tabellenspitze mit acht Punkten und einem Torverhältnis von 129:96, also von +33! Am heutigen Donnerstagabend um 20:30 Uhr geht es in München somit um den Gruppensieg. Zugleich wäre ein Sieg gegen die Spieler vom Balkan nicht nur wichtig für den Gruppensieg, sondern auch weil die Punkte in die Zwischenrunde übernommen werden. Dort übrigens wird Spanien auf Frankreich und Deutschland treffen!

Statistik Spanien gegen Mazedonien 32:21 (13:12)

Spanien: Gonzalo Pérez de Vargas (2) und Rodrigo Corrales im Tor – Eduardo Gurbindo (1), Ángel Fernández (1), Raúl Entrerríos (5), Álex Dujshebaev (2), Daniel Sarmiento (2), Julen Aginagalde (3), Joan Cañellas (2), Viran Morros, Aleix Gómez (6), Aitor Ariño (3), Gedeón Guardiola, Ferrán Solé (1), Adriá Figueras und Daniel Dujshebaev (4).

Mazedonien: Ristovski und Mitrevski im Tor – K. Lazarov (5), F. Lazarov (2), Manaskov (2), Stoilov, Curlevski, Taleski, Markoski, Tankoski (1), Kuzmanovski (4), Georgievski, Krstevski (1), Popovski, Pesevski (6), Serafimov.

Jose Sanchez

José Sanchez hat sich seinen Kindheitstraum erfüllt und geht seit einigen Jahren dem Beruf des freien Sportjournalisten nach. Insbesondere beim Tennis, Handball und Basketball fühlt er sich zu Hause. Natürlich ist er aber ab und zu auch im Fußballstadion anzutreffen.

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